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Hunch, a solo improvisation | von und mit Liisa Pentti
In dieser Solo-Improvisation suche ich nach Lücken, in denen das Undefinierte, das Unerwartete und das Unbewusste zum Vorschein kommen und den Tanz prägen. Tanz hat das Potenzial, ein neuer Ort zu sein: ein Ort, den es noch nicht gab; ein Ort, der weniger von Drama als von Poesie geprägt ist. Dabei entstehen Bilder, die den Tanz mit sich tragen und sich in Momenten des Nichtwissens und Staunens auflösen.
almost finished – Solo-Research | von und mit Caroline Simon
In diesem Solo sucht Caroline Simon nach neuen, unbekannten und für sie noch zu entdeckenden Strategien der Instant-Komposition. Wie kann man sich dem Unbekannten wirklich stellen, die Komfortzone unbehaglich verlassen und Erwartungen umgehen?
TERMIN
Sa, 21.03.2026 | 20 Uhr
TICKETS
Hier geht es zum Online-Ticketverkauf
almost finished
Recherche-, Workshops- und Präsentationsreihe von Caroline Simon & Gästen
In almost finished arbeitet Caroline Simon gemeinsam mit internationalen etablierten Tanzkünstler:innen in Workshop – und Performance Formaten, die die Improvisationskunst in den Mittelpunkt stellen. almost finished lädt Teilnehmer:innen und Publikum gleichermaßen ein, neugierig in die Welt dieser spontanen Kunst einzutauchen und sich überraschen zu lassen.
Foto: Uupi Tirronen
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Wie prägen unsere Bildsprache und unser Nachahmungsinstinkt unseren Tanz?
Inwieweit können wir über die in unserem Tanz verankerten Normen und Muster hinausgehen, um unsere Gewohnheiten herauszufordern und zu erneuern – sowohl alleine als auch mit anderen?
Unser Körper ist ein sich ständig wandelndes Potenzial, das Energie aufnimmt, transformiert und in Bewegung bringt. Diese Energie formt sich im Wechselspiel mit Umgebung, Kultur, sozialen Normen und alltäglichen Routinen. Im Workshop spielen wir mit unterschiedlichen inneren Bildern – sowohl solchen, die wir im Körper spüren, als auch solchen aus der Fantasie –, um zu erkunden, wie unser Körper sich verändern und verwandeln kann.
TERMIN
Fr. 20. März 2026
| 18:00 – 21:00 Uhr
ANMELDUNG
Wir bitten um verbindliche Anmeldung unter tanzen@ehrenfeldstudios.de
Teilnahmegebühr: 30 – 60 Euro (Sliding Scale)
almost finished
Recherche-, Workshops- und Präsentationsreihe von Caroline Simon & Gästen
In almost finished arbeitet Caroline Simon gemeinsam mit internationalen etablierten Tanzkünstler:innen in Workshop – und Performance Formaten, die die Improvisationskunst in den Mittelpunkt stellen. almost finished lädt Teilnehmer:innen und Publikum gleichermaßen ein, neugierig in die Welt dieser spontanen Kunst einzutauchen und sich überraschen zu lassen.
Foto: Ismo Helen
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„Dance to the music!“ ist der Titel eines Musikstückes der Musikgruppe „Sly & The Family Stone“ aus dem Jahr 1968. Aber was bedeutet es, zur Musik zu tanzen? Wie kann Musikalität ausgedrückt werden? Indem man dem Beat, den Rhythmen, dem Gesang, den Melodien folgt? Oder geht es darum, den Vibe eines Musikstückes körperlich einzufangen, um damit eine Geschichte zu erzählen?
In diesem Workshop wird Tanz als sensorisches Erlebnis und Kommunikationsmittel vermittelt. Teilnehmer:innen jeglichen Sehvermögens erkunden ihre eigene Bewegungssprache und Kreativität, indem sie über Beschreibungen, taktile Interaktionen und auditive Impulse ins Tanzen kommen
Zu den Künstler:innen
Khadidiatou BANGOURA ist Tänzerin und Choreografin. Zusammen mit Sabine Kuxdorf bietet sie seit 2024 Tanzworkshops für blinde, sehbehinderte und sehende Tanzinteressierte an. Sabine Kuxdorf ist eine blinde Sozialarbeiterin, Access-Beraterin, Performerin (Diphtong Kollektiv, KHARABA & GUESTS) und Audiodeskriptorin für Tanz und Theater (Analogtheater Köln, Studiobühne, Sticky Fragements).
TERMIN
So, 15.03.2026 | 13 – 17 Uhr
ANMELDUNG
Organisatorische Hinweise zum Ablauf & Anmeldungsverfahren
Wegbeschreibung
Hier geht’s zum Flyer zu unserem CONNECT Community Arts Project
Gefördert von

Foto: Lorena Spülbeck
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Komm ein bisschen näher. Noch näher. Ganz nah. Spürst du unser Alter? Schmeckst du unsere Erfahrungen? Begehrst Du unser Wissen? Welchen Körper offenbarst du mir?
In TEMPTATION bewegen sich 9 Performer:innen im Alter von über 60 zwischen Lust und Verlust, Flirt und Scham, Genuss und Schmerz und entwerfen in biografischen Auszügen und körperlichen Momentaufnahmen ein Statement zur Sexualität im Alter(n). TEMPTATION begibt sich auf eine lustvolle Reise an stimulierende, verflossene und im Dunklen liegende Orte und widmet sich der Sichtbarkeit von individueller Lust im Alter(n).
TEMPTATION entstand 2024 und ist eine Produktion der Kompanie Silke Z. in Kooperation mit dem Theaterensemble OLDSCHOOL (Schauspiel Köln) unter der künstlerischen Leitung von David Vogel.
CREDITS
Künstlerische Leitung: David Vogel, Silke Z.
Regie: David Vogel
Choreografie: Silke Z.
Performance: Friedhelm Friebe, Uta Gärtel, Anne Kaute, Felicitas Martin, Hartmut Misgeld, Bettina Muckenhaupt, Mina Rahimzacleh, Gabriele Seiler-Seidler, Majid Taatizadeh, Caroline Simon
Kostüm: Julia Misiorny, Anette Köhler
Ausstattung: Anna Lachnit
Lichtdesign: Garlef Keßler
TERMIN
Samstag, 14.03.2026 I 19:30 Uhr
VolXbühne, Mülheim an der Ruhr
https://www.volxbuehne.de/?stucke=gastspiel-temptation-kompanie-silke-z-schauspiel-koeln
Gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.

Foto: © Sophia Ebner
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in Zusammenarbeit mit Rebecca de Toro und Shauna Fischer
veline repertoire ist eine choreografische Studie über italienische TV-Showgirls, fantasiert als lesbische Romanze. „Veline“ bezeichnet ein Showgirl-Duo, dessen Aufgabe es ist, die sogenannten Stacchetti zu performen: 30-sekündige Tanzeinlagen mit fröhlichen Routinen und allgegenwärtigem Lächeln.
Bei der Neuinszenierung ihres Repertoires – von den 1990er-Jahren bis heute – lösen die Performerinnen ihre Bindung an die Kamera und beginnen, füreinander zu tanzen. Was als Spiegelung beginnt, wird zur Verführung: frivole Gesten verdichten sich zu erotischer Spannung, Lächeln verwandeln sich in camphafte Verzauberung, bis die Choreografie die beiden romantisch miteinander verschränkt.
veline repertoire verbindet die Gesten der Performance Million Dollar Smile mit der Choreografie von culo 2 aka le veline und dekonstruiert die glatte Oberfläche berlusconianischer Weiblichkeit, um das darunterliegende Begehren – und den Widerstand – freizulegen.
TERMINE
Fr, 06.03.2026 | 20 Uhr
Sa, 07.03.2026 | 20 Uhr
TICKETS
Hier geht es zum Online-Ticketverkauf

Barrierefreier Zugang.
Weitgehend barrierefreie Toilette im Nebengebäude. Keine Haltegriffe und kein höhenverstellbarer Spiegel vorhanden.

Begleitpersonen erhalten freien Eintritt.
Vor der Vorstellung bieten wir auf Anfrage eine Touch-Tour an. Kontakt: karten@ehrenfeldstudios.de
ÜBER DIE KÜNSTLER:IN
Gaia Pellegrini ist Choreografin und Performerin mit Sitz in Köln. Nach ihrem Studium des Physical Theatre an der Folkwang Universität der Künste in Essen und einer Spezialisierung in Choreografie am Conservatori Superior de Dansa in Barcelona erforscht sie in ihrer Arbeit Intimität, Sexualität und Weiblichkeit als Spektrum. Ausgehend von einem quasi-dokumentarischen Interesse hinterfragt sie Narrative von Misogynie und homosexuellem Begehren und transformiert diese in Räume der Wiederaneignung und Ermächtigung.
Kollaboration ist zentral für Gaias Praxis; zu ihren wichtigsten künstlerischen Partnerinnen zählen Rebecca de Toro, Shauna Fischer, Alice Minervini und Giulia Parenti. Ihre Arbeiten wurden unter anderem im Tanzhaus NRW, im Folkwang Museum, bei MOLT und in der Fondazione Sozzani gezeigt.
CREDITS
Künstlerische Leitung: Gaia Pellegrini
Performance und Choreografie: Gaia Pellegrini in Zusammenarbeit mit den Performer:innen Shauna Fischer und Rebecca de Toro
Showdance Coach: Ley Akpinar
Bühnenbild und Licht: Miranda Simón Abelló
Styling: Giulia Parenti
Musik: Tim Pauli, GFOTY, Gaia Pellegrini, KatKit
Assistenz der künstlerischen Leitung: Luca Frati
Künstlerische Zusammenarbeit und Text: Alice Minervini
Foto: Rafał Stefanski
Ko-Produktion: Tanzhaus NRW, Düsseldorf; ehrenfeldstudios, Köln
Mit Unterstützung von: Antic Teatre; Dansa Metropolitana 2026; ehrenfeldstudios, Köln und Tanzresidenz 2026 Quartier am Hafen
Special thanks to Saskia and Fine for coaching the owner.
veline repertoire wird im Rahmen der Gastspielreihe LOOK – Choreografien feministischer Perspektiven gezeigt.
Foto: Rafał Stefanski