HUMAN GEOGRAPHY | CiM – Companhia de Dança

HUMAN GEOGRAPHY | CiM – Companhia de Dança

TERMINE

Donnerstag 9. Juni 2022 I 10 Uhr
Freitag 10. Juni 2022 I 10 Uhr
Samstag 11. Juni 2022 I 16 Uhr
Sonntag 12. Juni 2022 I 16 Uhr

9. & 10. Juni 2022 | Workshop CiM „Dance for All“: für Schüler:innen im Anschluss an die Vorstellung
11. Juni 2022 | 12 – 14 Uhr Workshop CiM „Dance for All“ (all levels, mixed-abled)

GASTSPIELREIHE DIVERSITY
Zum Thema Inklusion & Teilhabe

 

HUMAN GEOGRAPHY
Ein inklusives Tanzstück für alle ab 8 Jahren von CiM – Companhia de Dança (Portugal)
in Kooperation mit der Programmreihe QUERFELDEIN mit Tanzstücken für ein junges Publikum

Die Humangeografie (Human Geography) untersucht das Verhältnis von Menschen und Umwelt an verschiedenen Orten. In der Choreografie HUMAN GEOGRAPHY von Ana Rita Barata begeben sich die Performer:innen gemeinsam in einen Raum – ihre Körper werden zu Bezugspunkten untereinander ebenso wie für die Dinge und Bewegungen in diesem Raum. Sie erschaffen eine lebendige, sich stetig wandelnde Karte aus verschiedenen Oberflächen, Landschaften und Territorien. Wie stehen die Körper und Dinge zueinander im Raum? Wie verändern sie gemeinsame Territorien? HUMAN GEOGRAPHY ist die Vermessung eines Raums mit verschiedenen Körpern, die ihre Spuren in die Erinnerung dieses Ortes  einschreiben.

Die CiM – dance Company fördert einen Pionieransatz für künstlerisches Schaffen im Zeichen der Inklusion durch Tanz und Bild. Die Kompanie entwickelt ein regelmäßiges Training und eine Sensibilisierung, die sich auf die Bewegungsbesonderheiten und die einzigartige Ausdruckskraft jede:r Tänzer:in /Performer:in konzentriert und durch die Choreografie eine Vision der Idee von Kapazität und Grenzen fördert, die Vielfalt als treibende Kraft offenbart.

MIT UNS – Episode 1: Karel (65) trifft David (25)
Silke Z. & die metabolisten

Vor den Vorstellungen zeigen Silke Z. & die metabolisten eine intergenerative tänzerische Perspektive auf das Gastspiel Human Geography: In Episode 1 treffen Karel (65) und David (25) aufeinander.

Im Anschluss an die Vorstellungen am 9., 10. und 11. Juni findet ein Workshop mit den Künstler:innen der CiM – Companhia de Dança statt.

Workshop DANCE FOR ALL

9. & 10. Juni 2022 | Workshop CiM „Dance for All“: für Schüler:innen im Anschluss an die Vorstellung

TICKETS:  Kinder 6 Euro, Erwachsene 10 Euro | karten@ehrenfeldstudios.de

11. Juni 2022 | 12 – 14 Uhr KOSTENLOSER WORKSHOP CiM „Dance for All“ (all levels, mixed-abled)

Um Anmeldung wird gebeten unter vermittlung@resistdance.de 

HUMAN GEOGRAPHY ist das erste Gastspiel der Reihe DIVERSITY zum Thema Inklusion & Teilhabe. In der Gastspielreihe, kuratiert von Silke Z. und die metabolisten werden in den kommenden zwei Jahren nationale und internationale Tanzproduktionen präsentiert, die die Themen Inklusion & Teilhabe, Gender & Sexualität, Privilegien, Wertschätzung & Rassismus, Alter, Alltag & Sichtbarkeit verhandeln. In diesem Format werden Themen des Diversitätsdiskurses explizit im Spielplan verankert, um deren Sichtbarkeit nachhaltig wirksam zu machen.

Choreographie Ana Rita Barata
Künstlerische Beratung Pedro Sena Nunes
Tänzer:innen Bruno Rodrigues, Joana Gomes, Nelson Moniz
Kostüme Mafalda Estácio
Sound- und Licht design Pedro Sena Nunes
Produktion Inês Baptista

TEAM

Künstlerische Leitung: Silke Z.
Management: Caroline Simon, Hanna Held
Administration: Carina Graf
Organisation: Anna Boldt
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Kerstin Rosemann

Das Gastspiel „HUMAN GEOGRAPHY“ der Reihe DIVERSITY kooperiert mit der Programmreihe Querfeldein, die unter anderem aus den Mitteln der Spitzenförderung von tanzfuchs PRODUKTION finanziert wird.

 

FÖRDERER

       

MORGEN IST HEUTE GESTERN | Theater Marabu

MORGEN IST HEUTE GESTERN | Theater Marabu

TERMINE

Samstag 26. & Sonntag 27. März 2022 I 16 Uhr

in den ehrenfeldstudios, Köln

Drei Leben. Drei Alter. Drei Körper. Ein 12 Jähriger, ein 31 Jähriger und ein 63 Jähriger teilen ihre Erfahrungen vom Leben. In ihren Geschichten und Gedanken verhandeln sie Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, veranschaulichen den Wandel der Zeit aber auch die Kontinuität im Leben – mit Tanz und Bewegung, mit Sound und Sprache

TEAM

Konzept, Idee, Regie: Tina Jücker, Claus Overkamp // Choreografie: Weikamp, Vanek Texte: Ensemble // Spiel und Tanz: Gustav Hellmann, Tobias Weikamp und Karel Vanek // Lichtdesign: Julia Bogner-Dannbeck, Ephraim Bogner // Ausstattung: Regina Rösing // Videodesign: Florian Karner // Theaterpädagogik: Melina Delpho, ab der Spielzeit 2021/22: Vivien Musweiler // Fotos: Ursula Kaufmann

PRESSE

„Ein mitreißend getanzter spielerischer Essay über große Themen, in einer guten Stunde so leichtfüßig präsentiert, dass Kinder ab acht Jahren sich ebenso angesprochen fühlen wie ältere Generationen.“

Bonner Generalanzeiger 27.10.2020

Gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste, Fonds Darstellende Künste und der Stadt Bonn.

Ich, ist ein Berg und ein Fluss

Ich, ist ein Berg und ein Fluss

Fr. 11. Februar | 20 Uhr I PREMIERE
Sa. 12. Februar | 20 Uhr
So. 13. Februar | 16 Uhr

Eintritt:
Sliding Scale 8 – 15 €

Ort: 
Ehrenfeldstudios
Wissmannstrasse 38
50823 Köln

Kartenreservierung:
+49 (0) 221 846 395 80
karten@ehrenfeldstudios.de

Alles ist im Fluss. Besonders in Zeiten in denen sich die Tage fluide aber zäh dahinzuschlängeln scheinen, führt uns das Nachdenken über Raum und Zeit zu neuen Bildern und Auseinandersetzungen: wie ist der feste Kern beschaffen, den wir in uns zu tragen meinen? Was bringt uns in Fluss oder Flow, formt unseren Körper und unser Selbst? Und wo ragt das Ich aus dem Strom der Zeit? Wer oder was sind wir?
Mit unserer neuen Produktion entdecken wir den Menschen als Landschaft, Teil der Landschaft und als Material.

Einzigartig und solitär behaupten wir unsere Identität wie einen Felsen, der sich kantig von seiner Umgebung abhebt, und sind doch ganz Welle oder Fluss: unzertrennbar verankert mit den Menschen, Orten und sozialen Räumen, in denen wir uns bewegen, sie gestaltend und von ihnen geprägt. In unseren Gliedern hallen aufgenommene Erfahrungen und Worte wider und verbinden sich mit den Bauplänen und Funktionen unseres Körpers. Wir sind Knochen, Organe, Haut, und dann wieder fließender Atem, Bewegung, Sprache. Im Tanz und mit den Mitteln der Malerei verorten wir dieses Selbst.

Malerei und Tanz, Farbe und Körper… im Raum verbinden sich beide zu einer expressiven Wanderung, verschmelzen zu einer Landschaft, bersten wieder auseinander, bezwingen sich wie Naturgewalten und behaupten ihr unbezähmbares Eigenleben. Das Stück lädt ein zur Reise durch den Körper als Landschaft von Erzählungen über uns und unsere Beziehung zur Welt.

Künstlerische Leitung, Tanz, Choreografie, Malerei & Set: Marion Dieterle | Künstlerische Begleitung, Set & Kostüme: Julia Stefanovici | Musik: Ralf Freudenberger | Licht und Technik: Garlef Kessler | Ausstellung & künstlerische Begleitung: David Komander, Marla Kozaczka | Filmdokumentation: Barbara Schröer, Cecilia Gläsker-Venn | Foto: Ingo Solms | Grafik: Peter Steinmetz | PR: Heino Schütten | Text: Anika Lecomte, Nelly Winterhalder

 

Wir danken unseren Förderern und Unterstützern:
dem Kulturamt der Stadt Köln, der Berzirksregierung Köln, dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, dem NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste, dem Föderprogramm #takecare des Fonds Darstellende Künste, iDAS nrw, Association Château de Monthelon und den ehrenfeldstudios Köln.

Karla, Ändi, Arthur | tanzfuchs PRODUKTION

Karla, Ändi, Arthur | tanzfuchs PRODUKTION

TERMINE

29. & 30. Januar 2022 I 16 Uhr

31. Januar & 1. Februar 2022 I 10 Uhr

in den ehrenfeldstudios, Köln

Für Menschen mit Sehbeeinträchtigung bieten wir eine halbe Stunde vor der Vorstellung eine Touch-Tour auf der Bühne an. Bitte meldet Euch dafür vorher bei uns an.

Bellen und singen, fellüberzogene Steine und pelzige Blumen, hier weht ein Lüftchen, von dort kommt ein Geruch – in Karlas, Ändis und Arthurs Welt gibt es viel zu sehen, zu hören und zu fühlen – jede:r der drei macht dies auf seine eigene Weise: Karla sieht mit dem Knie, Ändi besser mit Nase. Arthur sieht am liebsten gut aus. Außerdem ist Karla älter als Ändi und Arthur, Ändi hat vier statt nur zwei Beine und Arthur hat als einziger eine dunkle Behaarung. Dafür kann Ändi mit dem Schwanz trommeln, Karla weiß sich zu kleiden und Arthur zu bewegen. In dieser Welt sind Hunde und Menschen gleich: egal ob Vierbeiner oder Zweibeiner, alt oder jung, Pelz oder Haut – Kuscheln, Busseln, Plauzen reiben, tanzen oder in die Sterne gucken ist zu dritt am schönsten.

Choreografin Barbara Fuchs, Komponist Jörg Ritzenhoff und der Tänzer Arthur Schopa haben sich von Karla Faßbender und ihrem Blindenführhund Ändi eine neue Welt zeigen lassen. Es ist nicht die Welt, durch die Ändi Karla führt, sondern ein Reich, in dem alle Sinne gleichgestellt sind. Folgt, Karla, Ändi und Arthur in diese Welt.

Gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und dem Kulturamt der Stadt Köln

Koproduziert durch das tanzhaus nrw und das Feldtheater Berlin

Begleitendes Vermittlungsprogramm gefördert durch das Projekt tanz.exchange – wissenstransfer.tanz.vermittlung vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien

 

Team

Idee, künstlerische Leitung und Regie: Barbara Fuchs

Musik: Jörg Ritzenhoff
Performance und Choreografie: Karla Faßbender, Ändi, Arthur Schopa
Licht: Wolfgang Pütz
Bühne: Odile Foehl
Kostüme: Stefanie Bold
Produktion: Vivica Bocks
Vermittlung: Alina Feske
Pressearbeit: Kerstin Rosemann
Fotos: Sabine Grosse-Wortmann

tanzfuchs PRODUKTION

 

Fraudulent Light – and the Epidemy of Oblivion | Liisa Pentti

Fraudulent Light – and the Epidemy of Oblivion | Liisa Pentti

Fraudulent Light – and the Epidemy of Oblivion
(Arbeitstitel)

 

Fr. 21. Januar 2022 | 19 Uhr

Tickets: auf Spendenbasis I Bitte meldet euch an unter: karten@ehrenfeldstudios.de

 

Liisa Pentti, unser Residenzgast und Partnerin unseres europäischen Netzwerks studiotrade, wird die Ergebnisse ihrer Solo-Recherche für ihre neue Produktion Fraudulent Light – and the Epidemy of Oblivion präsentieren.

Fraudulent Light – and the Epidemy of Oblivion (Betrügerisches Licht – und die Epidemie des Vergessens) basiert auf einer Idee, die der Kunstgeschichtsprofessor Jonathan Crary in seinem Buch 24/7 vorgestellt hat:

Crary zufolge leben wir in einer konstanten und allumfassenden Helligkeit und Visualität, die von der Technologie gesättigt ist. In dieser hellen, nächtelosen Welt gibt es keinen Platz für Dunkelheit oder durch Dunkelheit geschützte Ereignisse.

Schon vor der Covid-19-Pandemie erlebten wir einen starken Unterton des Wirtschaftsliberalismus, die Machtzunahme der autoritären Führer und eine totalitäre Weltanschauung.

Für eine Künstlerin, die in einer westlichen Demokratie lebt, zeigt diese Entwicklung deutlich, wie zerbrechlich die Strukturen der Demokratie sein können, selbst in einer hellen Welt.

Ziel des Werks ist es, seine Themen wie die Beziehungen und Hierarchien zwischen den Geschlechtern, die Pluralität der Geschlechtsidentität, Nationalitäten, Gewalt, menschliche Grausamkeit sowie die Sehnsucht nach Glück, verlorener Kindheit und Unschuld zu untersuchen.

 

Inspiration:

Fraudulent Light – and the Epidemy of Oblivion wird ein zeitgenössisches Tanzstück für 9 Performer:innen. Es ist inspiriert von Pina Bauschs Werk 1980 – Ein Stück von Pina Bausch, in dem die Performer des Wuppertaler Tanztheaters sehr menschlich sind – auch in ihrer Grausamkeit und Wut, die oft in Humor und Selbstironie umschlagen.

 

Durch Bauschs Arbeit kommen wir dazu, Fragen nach den Identitäten der Performer:innen zu stellen und nach dem Exzess, der Dunkelheit, der Angst vor der Dunkelheit und dem Vergessen, das durch übermäßige Leichtigkeit entsteht. Über Erinnerungen, nach denen sich niemand mehr sehnt, und das Ende der Geschichte, das daraus folgt.