In Kooperation mit Ayberk Esen laden die ehrenfeldstudios zum Profitraining für zeitgenössischen Tanz ein. Wechselnde regionale und internationale Dozierende leiten die Klassen und bringen unterschiedliche künstlerische Perspektiven, Trainingsmethoden und Bewegungsansätze mit. Das Training richtet sich an Tanzstudierende und professionelle Tänzer*innen und bietet Raum für kontinuierliche Praxis und künstlerische Weiterentwicklung.
Wir bitten um verbindliche Anmeldung unter tanzen@ehrenfeldstudios.de
Oder telefonisch unter +49 221 846 395 80
Teilnahmegebühr:
Einzelkarte: 9 Euro
5er Karte: 40 Euro
Profitraining mit Ayberk Esen Das Training beginnt mit einem dynamischen Warm-up, das sich durch den Raum bewegt und Variationen komplexer und einfacher Übungen, Schritte und Bodenarbeit umfasst. Der Unterricht entwickelt sich zu Improvisationsmaterial: einzeln, mit einem Partner und in der Gruppe, und endet mit Phrasen, die mit Geschwindigkeit, Musikalität, Ebenen und Dynamik spielen.
Die zwei aufeinanderfolgenden Trainingswochen mit Ayberk bieten die Gelegenheit, tiefer einzutauchen: In der Abschlussphase wird die Gruppe gemeinsam an einer Choreografie arbeiten, aus der sich vielleicht auch weitere Kooperationen entwickeln könnten.
Über den Künstler Ayberk Esen (1984) ist ein freiberuflicher zeitgenössischer Tänzer mit Schwerpunkt auf kaukasischem Volkstanz und lebt und arbeitet seit 2009 in Europa. Er studierte an der SEAD (2009), bevor er seinen BA an der ZZT Köln abschloss, nach vorherigen Studien in Istanbul.
Seit 2010 arbeitet er in verschiedenen Projekten in Österreich, Bosnien, Deutschland, der Schweiz, Spanien und Holland mit Georg Hobmeier (AU) // Flow Berger (AU) // Haris Pasovic (BIH) // Edward Clug (RO) // Georg Reichl (AU) // Jelena Kostic (SRB) // Helder Seabra (PT) // Karl Schreiner (DE) // Sandra Marin Garcia (ES) // Maura Morales (CU) // Hakan T. Aslan (DE) // Michael Schmidt (DE) // Reut Shemesh (ISR) // Marguerite Donlon (IR).
Neben seiner Tätigkeit als Performer hat er über mehrere Jahre hinweg professionellen Tanzunterricht und Workshops gegeben bei Tanzhaus Basel, Henny Jurriëns Foundation Amsterdam, Marameo Berlin, Tanzhaus Zürich, Tanznetz Freiburg, ZAIK Köln, Tanzhaus Mannheim und Tanzhaus NRW Düsseldorf; weitere Lehrtätigkeiten an Universitäten und Tanzhochschulen sind geplant.
Eintanzhaus Mannheim, Company training, Copyright: Ayberk Esen
Ageing Trouble steht für Unbehagen gegenüber Altersstereotypen und Ageismus, Aufbegehren und eigensinnige Bildungsprozesse im Alter. Aus performativitätstheoretischer Sicht entwirft Miriam Haller in ihrem Buch eine performative Kulturgeragogik, die Ageing Studies mit kultureller Altersbildung verbindet.
Wie werden geragogische Altersleitbilder literarisch dekonstruiert? Und wie wird Ageing Trouble in der Praxis kultureller Bildung auf die Bühne gebracht? Dazu analysiert sie die Performativität des Diskurses über Bildung und Alter(n) und eröffnet handlungsorientierte Perspektiven auf eigensinnige Performanzen von Alter(n) und ästhetische Bildungsprozesse im Alter anhand der performativen Praktiken von Un/doing Age, Un/doing Generations, Un/doing Biography und Un/doing Beauty in drei Tanz- und Theaterprojekten mit älteren Menschen.
Untersucht wurden intergenerationelle Tanzprojekte der metabolisten/Silke Z. sowie die Ageing body-Labore von Silke Z./resistdance, die performativen Praktiken des Senior*innentheater-Ensembles Golden Gorkis in seiner Stückentwicklung „Ätsch Age!“ unter der Leitung von Ron Rosenberg am Maxim Gorki Theater Berlin sowie das OLDSCHOOL-Ensemble und seine Stückentwicklung „Wunderschönes Welkfleisch“ unter der Leitung von David Vogel am Schauspiel Köln.
Alle drei sind Bestandteil des Netzwerk- und Austauschprojekts „NachWieVor. Tanzperformance & Alter(n)“, das von den ehrenfeldstudios im Jahr 2022 begründet wurde.
Anlässlich der Veröffentlichung findet am 18. Juli 2026 um 18 Uhr eine Book Release Party in den ehrenfeldstudios statt. Die Veranstaltung entsteht in Kooperation mit der passAGEnwerkstattvon Dr.in Miriam Haller und bringt geladene Gäst*innen aus der Tanzpraxis, Wissenschaft und kultureller Bildung im Rahmen einer geschlossenen Fachveranstaltung zusammen.
Der Kurs besteht aus einem Warm-up, das in eine angeleitete Untersuchung übergeht, die sich mit Vorstellungskraft und Bewegungsforschung als Werkzeuge für das Kreieren aus dem Moment heraus beschäftigt.
Das Warm-up ist eine Praxis für Körper und Geist, die darauf ausgerichtet ist, die eigene kreative Arbeit zu beleben. Der Körper darf auf seine eigene Intelligenz zugreifen, indem er aus seinem natürlichen Impuls schöpft, präsent zu sein, sich zu bewegen und zu erschaffen. Wir stimmen uns auf die Beziehung zu Schwerkraft, Zentrum, Raum, Artikulation, Koordination und Musikalität ein. Die Praxis basiert auf vielen Jahren kontinuierlicher Forschung und Trainingswissen aus internationalen Bewegungs- und Performance-Traditionen wie zeitgenössischem und urbanem Tanz, Tai Chi, Karate und japanischem Butoh, und entwickelt sich fortlaufend im Spannungsfeld lebendiger Erfahrung. Auf dieser Grundlage teilt Beljana kreative Werkzeuge, um Sensibilität und Durchlässigkeit für Vorstellungskraft in der Bewegung sowie Fülle in der Performance zu vertiefen.
Der Kurs bietet Raum, die unmittelbare Beziehung zwischen Tänzer:in und ihrer Kunst zu vertiefen. In diesem Raum des Zuhörens wird die Bewegung selbst zu unserer Lehrerin. Beljana teilt ihre Praxis als Künstlerin und gestaltet den Raum gemeinsam mit anderen Kreativen.
In Kooperation mit Ayberk Esen laden die ehrenfeldstudios zum Profitraining für zeitgenössischen Tanz ein. Wechselnde regionale und internationale Dozierende leiten die Klassen und bringen unterschiedliche künstlerische Perspektiven, Trainingsmethoden und Bewegungsansätze mit. Das Training richtet sich an Tanzstudierende und professionelle Tänzer*innen und bietet Raum für kontinuierliche Praxis und künstlerische Weiterentwicklung. Alle weiteren Termine und Informationen dazu findet ihr hier.
Teilnahmegebühr: Einzelkarte: 9 Euro
5er Karte: 40 Euro
Foto: Alexis W.
ÜBER DIE KÜNSTLERIN/DOZENTIN Beljana Metje ist Tänzerin, Choreografin und multidisziplinäre Künstlerin; ihren Bachelor hat sie an der Hochschule für Musik und Tanz Köln (ZZT, 2021) abgeschlossen. Derzeit studiert sie im Masterstudiengang Choreografie an der Nationalen Kunstakademie (KHiO) in Oslo, Norwegen.
Beljana arbeitet europaweit als Tänzerin, Performerin (aktuelle Projekte mit Mira Plikat, Leo Gnatzy und Valtteri Keinänen) und Choreografin und arbeitet bei interdisziplinären Projekten mit Live-Musiker:innen, Komponist:innen, bildenden Künstler:innen, Schriftsteller:innen und Dichter:innen zusammen. Mit ihrem Tanzkollektiv „Nangilima Projekt“ kreiert sie eigene Performances, die oft in Eigenproduktion entstehen und zu Festivals in ganz Europa eingeladen wurden (Kanarische Inseln, Polen, Schweden, Finnland, Spanien; u. a. zum Festival Danza de Canarias, Teneriffa, Spanien) und unter anderem von der Europäischen Union (Creative Europe) gefördert wurden. Weitere Informationen auf der Website https://nangilimaproject.wixsite.com/home.
Ido Grinberg bietet eine dynamische Auseinandersetzung mit Bewegung durch Improvisation, Bewegungsabläufe und kompositorische Werkzeuge an, wobei auf spielerische Weise Inspiration aus dem Standard- und Lateinamerikanischen Tanz geschöpft wird. Das Training bewegt sich zwischen Bewegungsforschung, technischem Training und Spielen, die Kreativität, individuellen Ausdruck, Musikalität, räumliches Bewusstsein und die Verbindung zu anderen fördern.
In Kooperation mit Ayberk Esen laden die ehrenfeldstudios zum Profitraining für zeitgenössischen Tanz ein. Wechselnde regionale und internationale Dozierende leiten die Klassen und bringen unterschiedliche künstlerische Perspektiven, Trainingsmethoden und Bewegungsansätze mit. Das Training richtet sich an Tanzstudierende und professionelle Tänzer*innen und bietet Raum für kontinuierliche Praxis und künstlerische Weiterentwicklung. Alle weiteren Termine und Informationen dazu findet ihr hier.
Na, heute schon gesündigt? Genascht, geschlemmt, genossen, bereut?
Zwischen Vergänglichkeit, Maßregelung, Konsum und Exzess zerlegt FOOD PORN die guten alten Tischmanieren und lädt ein zum performativen Gelage. Inspiriert von barocken Stillleben, der Vanitas und hyperästhetisierter Food-Fotografie, rücken die Tänzerinnen Hanna Held und Andrea Kößler in der Tanzperformance Genuss und dessen Kippmomente in den Fokus. Ein Spiel zwischen barocker Opulenz und feministischem Schlachtfeld: FOOD PORN treibt Erzählungen rund ums Essen ins Absurde und lädt ein zur kollektiven Verführung durch die scheinbar lasterhaften Reize des Essens.
Don´t wear your best clothes – there will be real food!
TERMINE Fr, 03.07.2026 | 20 Uhr (Premiere)
Sa, 04.07.2026 | 20 Uhr
An beiden Tagen öffnet ab 19.30 Uhr ein installativer Ausstellungsraum zur thematischen Einstimmung.
CREDITS Choreografie & Performance: Hanna Held, Andrea Kößler
Video: Vika Gurina
Outside Eye / dramaturgische Beratung: Laura Becker
Reservierungen sind auch telefonisch möglich:
Tel.: +49 221 846 395 80
Barrierefreier Zugang.
Weitgehend barrierefreie Toilette im Nebengebäude. Keine Haltegriffe und kein höhenverstellbarer Spiegel vorhanden. Der Durchgang zur Toilette ist 68 cm breit.