Die Nacht in der wir Männer wurden | S. Rudat & das (i)dentityteam

Die Nacht in der wir Männer wurden | S. Rudat & das (i)dentityteam

Für wen sind eigentlich Cowboys noch sexy? In der Nacht sind wir RICHTIGE Männer geworden. Oder Helden? Wir weinen dich unter den Biertisch und eins ist sicher: die Pommes im Schwimmbad sind fetter als mein Po. Einer musste den Balztanz ja gewinnen. Und den Geweih Kampf verlieren. Klar, zu zweit können wir schon eine Band sein.

Die Nacht in der wir Männer wurden ist ein kurzweiliger Physical Theatre Abend mit Night-Life-Vibe, Drag und original Live-Musik, der sich mit positiven Formen von moderner Männlichkeit auseinandersetzt. Aus einer nicht-binären und trans*-männlichen Perspektive befragt das (i)dentityteam, was Männlichkeit eigentlich ist und wie wir männlich sein wollen. Dabei bedienen sich die Künstler*innen einer breiten Palette an künstlerischen Elementen wie Bewegung, Choreografie, Musik, Stand-up Comedy, Schauspiel und natürlich Drag! Euch erwartet ein humorvoller, künstlerischer und roher Deep Dive in den Freibadpool aus Identitätsbildung, Pubertät, Coming-outs und Transition. Es gibt Songs über Gefühle und männliche Rollen in Beziehungen; es gibt Cowboys, Bademoden und Balztänze; Und es gibt vor allem eine wichtige Frage: Ist das jetzt männlich?

 

TERMINE
Fr, 24.04.2026 | 20 Uhr
Sa, 25.04.2026 | 20 Uhr

TICKETS
Hier geht’s zum Online Ticket Verkauf.

Reservierungen sind auch telefonisch möglich:
Tel.: +49 221 846 395 80

 


Barrierefreier Zugang.

 

Weitgehend barrierefreie Toilette im Nebengebäude. Keine Haltegriffe und kein höhenverstellbarer Spiegel vorhanden.

 


Begleitpersonen erhalten freien Eintritt.

 

Vor der Vorstellung bieten wir auf Anfrage eine Touch-Tour an. Kontakt: organisation@ehrenfeldstudios.de

 


Mit integrierter Live-Audiodeskription.

 

 

CREDITS
Konzept und Performance: S. Rudat, Performance: Elina Brams Ritzau, Outside Eye: Sascha Malina Hofmann, Dramaturgie: Nina Weber, Musik und Audio: S(i)R Music (Jakob Lorenz, S. Rudat), Kolya Wulf, Elina Brams Ritzau, Audiodeskription: Ursina Tossi, Lena Visser, Bühne und Kostüm: Hannah Wolf, Dorothea Mines, Licht: Jan Widmer, Fotos: Oliver Stroemer, VK: Theresa Hupp

Eine Produktion von S. Rudat & das (i)dentityteam in Koproduktion mit dem HochX Theater und Live Art München und FFT Düsseldorf und in Kooperation mit Barnes Crossing Köln e.V. .

Gefördert durch die Konzeptionsförderung des Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, dem Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie dem Kulturamt der Stadt Köln.

Abspiel gefördert durch die Stadt Köln und die Karin und Uwe Hollweg Stiftung.

 

 

 

 

Foto: Oliver Stroemer

fear:less | Silke Z.

fear:less | Silke Z.

Die Zuspitzung unterschiedlicher akuter und globaler Krisen scheint sich zu einem kollektiven Angstzustand zu verdichten und das Verhalten der Menschen zu prägen. fear:less beschäftigt sich mit diesen gesellschaftlichen Zuständen von Angst und hinterfragt die Funktion des Körpers in diesem Zusammenhang.

Wie viel Unsicherheit hält ein Körper aus?

Wird Berührung ein Risiko?

Verlieren wir das Gespür für einander?

In einem schonungslosen und herausfordernden Pas de deux suchen die Tänzer:innen Dmitrijus Andrušanecas und Hanna Held die intensive körperliche Verbindung zueinander. Sie überlassen sich dem Anderen, fordern ihr Gegenüber heraus und erkunden mit Entschlossenheit, was es heißt, fear:less zu sein.

“Mit betörender Klarheit beweist Silke Z., dass die Erscheinung analoger Körper ein Ereignis darstellen kann“
– Thomas Linden, Kölnische Rundschau (06.11.2025)

 

TERMIN
Di, 05.05.2026 | 20 Uhr

 

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Reservierungen sind auch telefonisch möglich:
Tel.: +49 221 846 395 80

 


Barrierefreier Zugang.

 

Weitgehend barrierefreie Toilette im Nebengebäude. Keine Haltegriffe und kein höhenverstellbarer Spiegel vorhanden.

 


Begleitpersonen erhalten freien Eintritt.

 

Vor der Vorstellung bieten wir auf Anfrage eine Touch-Tour an. Kontakt: karten@ehrenfeldstudios.de

 

 

CREDITS
Künstlerische Leitung und Choreografie: Silke Z.

in Zusammenarbeit mit Performer:innen: Hanna Held, Dmitrijus Andrušanecas

Lichtdesign und Set: Garlef Keßler

Sounddesign: Liam Giles

 

fear:less wird gefördert vom Kulturamt der Stadt Köln.

 

 

 

 

 

Fotos: Tino Werner

MOMENTOLOGY | Caroline Simon

MOMENTOLOGY | Caroline Simon

MOMENTOLOGY erforscht den Moment zwischen den Zeilen.

Caroline Simon bewegt sich zwischen Humor und Poesie, zwischen dem zu Erwartenden und dem Überraschenden, zwischen Körper und Sprache, zwischen dem Sicher und dem Vielleicht. Sie kreiert die Performance live vor den Zuschauer:innen.

Ausgangspunkt diese Tanzperformance ist die Imagination der Tänzerin, die Stimmung des Raumes, das Jetzt. Das Publikum ist Zeuge der Entstehung, der Suche und der Entfaltung der Tanzperformance. Das Thema ist nicht gesetzt, wird aber im Laufe der Performance herauskristallisiert, vertieft und assoziativ weiterentwickelt.

Ein einzigartiges Erlebnis für die Zuschauenden.

 

TERMIN

Sa, 02.06.2026
Sala Albert Camus – San Lluís, Menorca (Spanien)

 

 

Foto: K. Vanek

THE MIRACLE | Fort Willy

THE MIRACLE | Fort Willy

Eine Nonne mit Bart, die Wunder vollbringt? Die überlieferten Videos aus prähistorischer Zeit scheinen eindeutig. Sister Mary Wendy und ihr Orden der Bra Bra vertrauen darauf, dass eine dauerhafte Lösung der weltweiten Krisen und Konflikte nicht mehr weit ist und rekrutieren dafür schon einmal neue Mitglieder. Wer möchte da nicht dabei sein?

The Miracle verwendet zeitgenössisches, körperliches und irrwitzig mitreißendes clowneskes Storytelling, das Genre- und Gendergrenzen verwirrt. Dabei lädt es das Publikum charmant ein, auch die eigenen Freiräume zu erweitern.

Absurd, überraschend, spielerisch und lustvoll begibt sich das Stück auf die Suche nach mythenumrankten, queer-feministischen Vorfahr*innen aus eben gar nicht so grauer Vorzeit, deren Wissen um die wundertätige Kraft der Uneindeutigkeit und des Humors wiederentdeckt werden will! Olivia Platzer knüpft als Sister Mary Wendy an einen reichen Kanon voller wilder Frauen* an – von Baubo, die der deprimierten Göttin Demeter zur Aufmunterung ihre Vulva zeigt und so eine globale Hungersnot beendet bis zur Volksheiligen Wilgefortis, die als gekreuzigte Jungfrau mit Bart zur Patronin von Frauen in Bedrängnis wurde. The Miracle erzählt von einer Gemeinschaft, in der nicht Konformität, sondern Unangepasstheit heilig ist.

Durch die Kombination von physischem Theater, Humor und englischem Text, ist The Miracle für ein Publikum mit unterschiedlichen Sprachkenntnissen gleichermaßen gut geeignet.

 

TERMIN
Fr, 08.05.2026 | 20 Uhr

 

TICKETS
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Reservierungen sind auch telefonisch möglich:
Tel.: +49 221 846 395 80

 


Barrierefreier Zugang.

 

Weitgehend barrierefreie Toilette im Nebengebäude. Keine Haltegriffe und kein höhenverstellbarer Spiegel vorhanden.

 


Begleitpersonen erhalten freien Eintritt.

 

Vor der Vorstellung bieten wir auf Anfrage eine Touch-Tour an. Kontakt: karten@ehrenfeldstudios.de

 

 

CREDITS
Performance & Künstlerische Leitung: Olivia Platzer
Outside Eye & Technische Assistenz: Bryce Kasson
Video & Künstlerische Assistenz: Ale Bachlechner
Bühne & Kostüm: Olga Steiner
Mentoring: Lila Monti
Writing Coach: Lory Leshin
Flyer: Mario Frank

 

Gefördert vom Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport  und der Stadt Innsbruck.

 

 

 

Foto: Dino Bossnini

Profitraining Zeitgenössischer Tanz | in Kooperation mit Ayberk Esen

Profitraining Zeitgenössischer Tanz | in Kooperation mit Ayberk Esen

In Kooperation mit Ayberk Esen laden die ehrenfeldstudios zum Profitraining für zeitgenössischen Tanz ein. Wechselnde regionale und internationale Dozierende leiten die Klassen und bringen unterschiedliche künstlerische Perspektiven, Trainingsmethoden und Bewegungsansätze mit. Das Training richtet sich an Tanzstudierende und professionelle Tänzer*innen und bietet Raum für kontinuierliche Praxis und künstlerische Weiterentwicklung.

 

TERMINE
jeweils täglich von 10 – 11:30 Uhr
Mo, 30.03 – Do, 02.04.2026 | mit Ayberk Esen
Mo, 06.04 – Do, 09.04.2026 | mit Catalina Carrasco (BAAL)
Mo, 11.05 – Fr, 15.05.2026 | mit Jovana Petrovska

Weitere Termine (Dozent:innen tba)
Mo, 25.05 – Fr, 29.05.2026
Mo, 01.06 – Fr, 05.06.2026
Mo, 22.06 – Fr, 26.06.2026
Mo, 06.07 – Fr, 10.07.2026

Teilnahme auch an Einzelterminen möglich.

 

ANMEDLUNG
Wir bitten um verbindliche Anmeldung unter tanzen@ehrenfeldstudios.de
Oder telefonisch unter +49 221 846 395 80

Teilnahmegebühr:
Einzelkarte: 9 Euro
5er Karte: 40 Euro

 

 

Über den Künstler
Ayberk Esen (1984) ist ein freiberuflicher zeitgenössischer Tänzer mit Schwerpunkt auf kaukasischem Volkstanz und lebt und arbeitet seit 2009 in Europa. Er studierte an der SEAD (2009), bevor er seinen BA an der ZZT Köln abschloss, nach vorherigen Studien in Istanbul.

Seit 2010 arbeitet er in verschiedenen Projekten in Österreich, Bosnien, Deutschland, der Schweiz, Spanien und Holland mit Georg Hobmeier (AU) // Flow Berger (AU) // Haris Pasovic (BIH) // Edward Clug (RO) // Georg Reichl (AU) // Jelena Kostic (SRB) // Helder Seabra (PT) // Karl Schreiner (DE) // Sandra Marin Garcia (ES) // Maura Morales (CU) // Hakan T. Aslan (DE) // Michael Schmidt (DE) // Reut Shemesh (ISR) // Marguerite Donlon (IR).

Neben seiner Tätigkeit als Performer hat er über mehrere Jahre hinweg professionellen Tanzunterricht und Workshops gegeben bei Tanzhaus Basel, Henny Jurriëns Foundation Amsterdam, Marameo Berlin, Tanzhaus Zürich, Tanznetz Freiburg, ZAIK Köln, Tanzhaus Mannheim und Tanzhaus NRW Düsseldorf; weitere Lehrtätigkeiten an Universitäten und Tanzhochschulen sind geplant.

 

Eintanzhaus Mannheim, Company training, Copyright: Ayberk Esen

 

& HJS Amsterdam -Copyright: Henny Jurriëns Studio

 

 

Foto © Martin Miseré

Foto © Marta-Olszewska

Foto © Marta-Olszewska

 

 

Foto im Hintergrund © Almut Elhardt