Der Workshop verbindet körperliches Training, Improvisation und Komposition in Echtzeit. Im Fokus stehen die Entwicklung einer bewussten Bühnenpräsenz, einer aktiven Körperwahrnehmung sowie die Fähigkeit, innerhalb eines kreativen Prozesses Entscheidungen zu treffen.
Gearbeitet wird an:
körperlicher Aktivierung und Verfügbarkeit
Improvisations- und Kompositionswerkzeugen
der Beziehung zwischen Körper, Raum und Klang
Aufmerksamkeit, Wahrnehmung und Präsenz
der Entwicklung einer eigenen Bewegungssprache
Das Training bewegt sich zwischen Technik und künstlerischer Forschung und schafft einen Raum, in dem die Teilnehmenden ihre eigenen Ressourcen und ihre Autonomie als Performer:innen erweitern können.
Teilnahmegebühr: Einzelkarte: 9 Euro
5er Karte: 40 Euro
Über die Künstlerin Catalina Carrasco ist Tänzerin, Choreografin und Pädagogin mit über 20 Jahren internationaler Erfahrung. Seit 2013 leitet sie gemeinsam mit Gaspar Morey die Kompanie BAAL und entwickelt Bühnenarbeiten, die die Beziehung zwischen Körper und Technologie als Raum von Widerstand und Poesie erforschen.
Ihre Arbeit bewegt sich zwischen zeitgenössischem Tanz und Performance. Sie hat ihre eigenen Produktionen und Kollaborationen in Europa, dem Nahen Osten, Asien und Lateinamerika präsentiert.
Sie absolvierte ihr Studium im Fach Zeitgenössischer Tanz an der Universidad Miguel Hernández und bildete sich in Madrid, Barcelona, London, Berlin, Tel Aviv und Reykjavík weiter. Dabei integrierte sie u.a. klassische Tanztechniken, Butoh, Gaga, Contact Improvisation, Katsugen und Physical Theatre.
Sie arbeitete mit internationalen Künstler:innen und Kompanien wie Radial System Sasha Waltz & Guests, Mariantònia Oliver, Kristóf Szabó, Joan Morey, Isabel Castro und Mercedes Boronat und verfügt über eine langjährige Erfahrung in interdisziplinären und experimentellen Kontexten.
Ihre Arbeit wurde mit Preisen wie CENIT und ATAPIB ausgezeichnet und durch europäische Programme wie Culture Moves Europe und Perform Europe gefördert. Aktuell ist sie assoziierte Künstlerin bei den ehrenfeldstudios.
Unsere Kultur und Ihr Erbe, ist (teils) in unseren Körper, unseren Zellen und Gewohnheiten eingeschrieben. Wie prägen Kultur, Herkunft und soziale Räume unsere Bewegungen, Haltungen und inneren Strukturen? Der Workshop Cultural Moves lädt dazu ein, kulturell eingeprägte Bewegungsmuster und Ausdrucksformen bewusst wahrzunehmen und erfahrbar zu machen. Durch körperliche Exploration, Beobachtung und viel Austausch untersuchen wir, wie sich individuelle und kollektive Geschichten im Körper zeigen. In gemeinsamen Improvisationen und kleinen Gruppenkompositionen entstehen Räume für Dialog, Resonanz und neue Perspektiven. Der Workshop richtet sich an alle, die sich für Körper, Bewegung, Kultur und Begegnung interessieren – Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
TERMINE Fr, 17.04.2026 | 18 – 19:30 Uhr (Schnuppertermin)
Sa, 18. & So, 19.04.2026 | 10 – 14 Uhr
ANMELDUNG Wir bitten um verbindliche Anmeldung unter tanzen@ehrenfeldstudios.de
Oder telefonisch: +49 221 – 846 395 80
PREISE Schnupperstunde: kostenfrei
Wochenendworkshops: Sliding Scale: 15 – 30 Euro für beide Tage
Niemand wird aus finanziellen Gründen von der Teilnahme ausgeschlossen.
ÜBER DIE KÜNSTLERIN Caroline Simon ist Tänzerin und Tanzpädagogin und arbeitet seit 25 Jahre in Köln. Hier tanzte sie u.a. in über 20 Produktionen der Kompanie Silke Z.. Seit 2022 legt sie ihren künstlerischen Fokus auf Methoden der Tanzimprovisation – sowohl in der Performance als auch in der Vermittlung. Ihre Solos Momentology und Einen Moment, bitte (für junges Publikum) spielt sie in NRW und im Ausland. Sie ist Gründungsmitglied des europäischen Netzwerkes studiotrade und Mitgründerin und Ko-Leiterin der ehrenfeldstudios.
Für wen sind eigentlich Cowboys noch sexy? In der Nacht sind wir RICHTIGE Männer geworden. Oder Helden? Wir weinen dich unter den Biertisch und eins ist sicher: die Pommes im Schwimmbad sind fetter als mein Po. Einer musste den Balztanz ja gewinnen. Und den Geweih Kampf verlieren. Klar, zu zweit können wir schon eine Band sein.
Die Nacht in der wir Männer wurden ist ein kurzweiliger Physical Theatre Abend mit Night-Life-Vibe, Drag und original Live-Musik, der sich mit positiven Formen von moderner Männlichkeit auseinandersetzt. Aus einer nicht-binären und trans*-männlichen Perspektive befragt das (i)dentityteam, was Männlichkeit eigentlich ist und wie wir männlich sein wollen. Dabei bedienen sich die Künstler*innen einer breiten Palette an künstlerischen Elementen wie Bewegung, Choreografie, Musik, Stand-up Comedy, Schauspiel und natürlich Drag! Euch erwartet ein humorvoller, künstlerischer und roher Deep Dive in den Freibadpool aus Identitätsbildung, Pubertät, Coming-outs und Transition. Es gibt Songs über Gefühle und männliche Rollen in Beziehungen; es gibt Cowboys, Bademoden und Balztänze; Und es gibt vor allem eine wichtige Frage: Ist das jetzt männlich?
TERMINE Fr, 24.04.2026 | 20 Uhr
Sa, 25.04.2026 | 20 Uhr
CREDITS Konzept und Performance: S. Rudat, Performance: Elina Brams Ritzau, Outside Eye: Sascha Malina Hofmann, Dramaturgie: Nina Weber, Musik und Audio: S(i)R Music (Jakob Lorenz, S. Rudat), Kolya Wulf, Elina Brams Ritzau, Audiodeskription: Ursina Tossi, Lena Visser, Bühne und Kostüm: Hannah Wolf, Dorothea Mines, Licht: Jan Widmer, Fotos: Oliver Stroemer, VK: Theresa Hupp
Eine Produktion von S. Rudat & das (i)dentityteam in Koproduktion mit dem HochX Theater und Live Art München und FFT Düsseldorf und in Kooperation mit Barnes Crossing Köln e.V. .
Gefördert durch die Konzeptionsförderung des Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, dem Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie dem Kulturamt der Stadt Köln.
Abspiel gefördert durch die Stadt Köln und die Karin und Uwe Hollweg Stiftung.
Die Zuspitzung unterschiedlicher akuter und globaler Krisen scheint sich zu einem kollektiven Angstzustand zu verdichten und das Verhalten der Menschen zu prägen. fear:less beschäftigt sich mit diesen gesellschaftlichen Zuständen von Angst und hinterfragt die Funktion des Körpers in diesem Zusammenhang.
Wie viel Unsicherheit hält ein Körper aus?
Wird Berührung ein Risiko?
Verlieren wir das Gespür für einander?
In einem schonungslosen und herausfordernden Pas de deux suchen die Tänzer:innen Dmitrijus Andrušanecas und Hanna Held die intensive körperliche Verbindung zueinander. Sie überlassen sich dem Anderen, fordern ihr Gegenüber heraus und erkunden mit Entschlossenheit, was es heißt, fear:less zu sein.
“Mit betörender Klarheit beweist Silke Z., dass die Erscheinung analoger Körper ein Ereignis darstellen kann“
– Thomas Linden, Kölnische Rundschau (06.11.2025)
MOMENTOLOGY erforscht den Moment zwischen den Zeilen.
Caroline Simon bewegt sich zwischen Humor und Poesie, zwischen dem zu Erwartenden und dem Überraschenden, zwischen Körper und Sprache, zwischen dem Sicher und dem Vielleicht. Sie kreiert die Performance live vor den Zuschauer:innen.
Ausgangspunkt diese Tanzperformance ist die Imagination der Tänzerin, die Stimmung des Raumes, das Jetzt. Das Publikum ist Zeuge der Entstehung, der Suche und der Entfaltung der Tanzperformance. Das Thema ist nicht gesetzt, wird aber im Laufe der Performance herauskristallisiert, vertieft und assoziativ weiterentwickelt.